Erscheinungsjahr 2017

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Tyche Sonderband 8 (2017) Der sogenannte "Antiquus Austriacus" und weitere auctores antiquissimi

Zur ältesten Überlieferung römerzeitlicher Inschriften im österreichischen Raum

 

TYCHE Sonderband 8

Autorin: Doris Marth

560 Seiten | 21×29,7 cm | Hardcover | EUR 83,00 | ISBN: 978-3-902976-43-7

Erhältlich im Holzhausen Verlagsshop!

Der vorliegende Band widmet sich der ältesten Überlieferung römerzeitlicher Inschriften im österreichischen Raum, wobei der chronologische Schwerpunkt im ausgehenden 15. und ersten Drittel des 16. Jahrhunderts liegt. Den geographischen Schwerpunkt bildet die Provinz Noricum, jedoch werden auch Denkmäler aus Raetia, Dalmatia, Italia und vor allem aus Pannonia Superior behandelt.

Neben den ältesten Abschriften norischer Inschriften richtet sich der Blick vor allem auf die Verbreitung des humanistischen Gedankengutes im österreichischen Raum, die ein umfassenderes Interesse für eine antiquarisch-epigraphische Sammeltätigkeit nach sich zieht. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob der sogenannte Antiquus Austriacus tatsächlich mit Augustinus Prygl Tyfernus zu identifizieren ist, wofür bisher mehrfach plädiert worden ist. Die detaillierte Untersuchung und Gegenüberstellung bereits bekannter epigraphischer Sammlungen sowie bisher kaum beachteter Handschriften führen schließlich zu aufschlussreichen und teils überraschenden Ergebnissen. Vor allem zeigt sich, dass es sich bei der „Antiquus-Austriacus-Sammlung“ nicht um eine homogene Zusammenstellung eines einzigen auctor antiquissimus handelt, sondern um ein Produkt aus qualitativ unterschiedlichen Abschriften, hinter dem sich die Sammeltätigkeit von Johannes Fuchsmagen verbirgt.

Inhalt:

  • Zur historischen Entwicklung der Überlieferung lateinischer, insbesondere norischer Inschriften
    von den Anfängen bis zum Ende des 14. Jahrhunderts
  • Neue Impulse aus Italien: Humanismus und Renaissance als "Geburtsphase" der lateinischen Epigraphik
  • Die Ausbreitung und Etablierung humanistischen Gedankengutes im Ostalpenraum aus epigraphischer Sicht
  • Augustinus Prygl Tyfernus und die norischen Inschriften
  • Der sogenannte "Antiquus Austriacus": Mommsens Pseudonym für den Verfasser der ältesten Sammlung norischer Inschriften
  • Die Wiener Handschrift CVP 3255*
  • Der Codex Pragensis XIII G 14 der Národní Knihovna, Prag
  • Konrad Peutinger und die norischen Inschriften
  • Johannes Choler und seine Inschriftensammlung
  • Die "Inscriptiones Sacrosanctae Vetustatis"von Petrus Apianus und Bartholomaeus Amantius
  • Johannes Fuchsmagen und seine epigraphische Sammeltätigkeit
  • Tabellen zur Überlieferung norischer und oberpannonischer Inschriften

Antiquus Austriacus 978-3-902976-43-7 160329 CCBY LQ.pdf

 Erscheinungsjahr 2016

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Netzwerke der Altertumswissenschaften im 19. Jahrhundert - Beiträge der Tagung vom 30.– 31. Mai 2014

 

Herausgeber: Karl R. Krierer | Ina Friedmann

Erschienen im: Phoibos Verlag

Wien 2016

ISBN 978-3-85161-150-2

280 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., 29,7 x 21 cm; kartoniert

Link zu den Verlagsseiten: https://phoibos.at/Neuerscheinungen/Netzwerke-der-Altertumswissenschaften-im-19-Jahrhundert.html

 

Official Epistolography and the Language(s) of Power

Proceedings of the First International Conference of the Research Network Imperium and Officium

Herausgegeben:
PROCHÁZKA Stefan | REINFANDT Lucian | TOST Sven (Hg.)

Reihe: Papyrologica Vindobonensia, 
          Band: 8

 Verlag: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Erscheinungsjahr: 2016

ISBN13: 978-3-7001-7705-0

Format: XXIV+336 Seiten, 6 Tafeln, 30x21,5cm, Pappband

Preis: € 119,00

 


Der Band enthält die Ergebnisse der im November 2010 in Wien veranstalteten Ersten Internationalen Konferenz des Nationalen Forschungsnetzwerks „Imperium und Officium: Comparative Studies in Ancient Bureaucracy and Officialdom“. Den Untersuchungsgegenstand bildeten die in einen offiziellen Kontext eingebetteten Kommunikationsstrategien, der Einsatz rhetorischer Mittel und die Funktion einer Verwaltungskorrespondenz in Hinblick auf Mechanismen einer Herrschaftskontrolle und die Generierung bürokratischer Mentalitäten. Die versammelten Beiträge zielen auf einen diachronen Vergleich von Gemeinwesen und Reichsverbänden im Vorderen Orient und östlichen Mittelmeerraum in der Zeit vom ersten Jahrtausend v. Chr. bis zum ersten Jahrtausend n. Chr. ab und umfassen die Fachbereiche der Assyriologie, der Alten Geschichte und der Arabistik.

The papers presented in this volume sum up the results of the First International Conference of the Austrian Research Network “Imperium and Officium: Comparative Studies in Ancient Bureaucracy and Officialdom” held in Vienna in November 2010. Its aim was to study communication strategies within an official context by analysing the rhetoric and function of administrative letters in order to gain an insight into the structures of governmental control and bureaucratic mentalities. Its contributions pursue a diachronic and comparative approach focusing on polities and empires in the Ancients Near East and the Eastern Mediterranean World in the period from the first millennium BC to the first millennium AD and covering the fields of Assyriology, Ancient History, and Arabic and Islamic Studies.

Minderheiten und Migration in der griechisch-römischen Welt: Politische rechtliche, religiöse und kulturelle Aspekte

Herausgegeben von:
                              P. Sänger

In: Studien zur Historischen Migrationsforschung 31

Verlag: Ferdinand Schöningh

Paderborn 2016 | 242pp. | ISBN. 978-3-506-76635-9 | € 39,90

 


Minderheiten können aus Migration entstehen und durch ihre Mobilität gekennzeichnet sein. Das gilt nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die griechisch-römische Welt.

Die in dem Sammelband zusammengestellten Beiträge beschäftigen sich mit Minderheiten und deren Vertretern und untersuchen Migrations- und Integrationsfragen anhand politischer, rechtlicher, religiöser und kultureller Aspekte. Dabei illustrieren sie die Arbeit bzw. den kritischen Umgang mit literarischen, archäologischen und dokumentarischen Quellenmaterial. Behandelt werden das klassische Athen im 5. Jahrhundert v. Chr., das hellenistische Ägypten, die Geschichte eines Reisenden aus der Stadt Kandahar (im heutigen Afghanistan) an der Wende vom 1. Jahrhundert v. Chr. zum 1. Jahrhundert n. Chr. und das römische Reich in der Epoche der Kaiserzeit und der Spätantike.

Verlagsangaben:

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Verlag Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG
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33055 Paderborn
Deutschland

Hausanschrift:
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 Erscheinungsjahr 2015

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Die RÖMISCHEN INSCHRIFTEN der Österreichischen Nationalbibliothek

Herausgegeben von:

Franziska Beutler | Ekkehard Weber

Theo Anders, Klaus Kiendlhofer,
Magdalena Mair, Stefan Witek,
Emine Yörak, Miriam Zorn

Wien, 2015 | 80 Seiten | 148x210mm | € 15,00
ISBN: 978-3-902976-28-4


Vor genau 102 Jahren erschien als Oster- und Pfingstbeilage 1913 der Wiener "Montags-Revue" der bis zum heutigen Tage einzige vollständige Katalog über "Die Inschriftsteine der Hofbibliothek". Autor war der damalige Kustos der Hofbibliothek, Dr. Edmund Groag, der auch als außerordentlicher Professor für römische Geschichte an der Universität Wien lehrte. Die im Katalog beschriebenen Inschriftensteine wurden in der einstigen Hofbibliothek als Dekoration der Treppe zum Prunksaal eingemauert. Im Eingangsbereich der Nationalbibliothek und im Treppenhaus befinden sich insgesamt 51 lateinische Inschriftensteine aus dem 2. und 3. Jh. n. Chr. Bis auf zwei Steine aus Rom und acht Steine aus dem heute slowenischen Celje stammen alle übrigen aus der römischen Provinz Dacia im heute rumänischen Siebenbürgen. Inhaltlich können dabei 17 Grabinschriften, 24 Weihe-inschriften und 9 Ehreninschriften unterschieden werden. Das offenkundige Desiderat einer zeitgemäßen und übersichtlichen Darstellung der Inschriftensteine für interessierte BesucherInnen der Nationalbibliothek hat nun sechs engagierte Schülerinnen und Schüler des BRG Wien XIV auf den Plan gerufen, die sich im Rahmen eines Unterrichtsprojektes im Wahlpflichtfach Latein mit der Erstellung dieses Inschriftenkataloges beschäftigt haben. Neben der Aneignung von Grundkenntnissen der lateinischen Epigraphik standen dabei das adäquate Übersetzen der Inschriften und zusätzliche Recherchen zu den Fundorten in Slowenien und Rumänien im Mittelpunkt. Franziska Beutler und Ekkehard Weber, Angehörige des fachzuständigen Instituts für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien, die sich schon seit längerer Zeit mit diesen Inschriften beschäftigt haben, legen nun eine überarbeitete Fassung dieses Büchleins vor, mit vielen nützlichen Informationen zu diesen Inschriften.

 

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Informationsblatt des Verlages

Etwas andere Geschichten der Universität Wien

Herausgegeben von:

Marianne Klemun

Hubert D. Szemethy

Fritz Blakolmer

Martina Fuchs

 

Wien, 2015 | 172 Seiten | 48 s/w-Abb.

ISBN 978-3-205-79661-9


Das Buch stellt sich der Herausforderung, die Geschichte von 650 Jahren der Universität Wien in knapper Form wie aus einigen Fenstern heraus zu fassen. Kurzweilig lesbar, aber als gleichzeitig hoch reflektiertes Modell versteht es sich als frische science communication. Die Figuren der Handlung sind frei erfunden, doch ihr Kontext ist seriös und forschungsangebunden analysiert. Die Erzählungen nehmen in 14 Etappen die studentische Perspektive, den unterschiedlichen Erwerb von Wissen im Laufe der 650 Jahre und die räumlichen Veränderungen der Universität innerhalb der Stadt Wien ins Blickfeld. Sie behandeln die Komplexität des Lernens abseits einer traditionellen Institutionen-, Personen- und Fächergeschichte und nehmen doch kritisch Bezug auf wichtige Entwicklungen der Universität.

 

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 Erscheinungsjahr 2014

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DIE ANTIKEN QUELLEN ZU PANNONIEN IN DER SPÄTANTIKE. TEIL I: 284-337 N. CHR.

Péter Kovács,
Die antiken Quellen zu Pannonien in der Spätantike 
Teil I: 284-337 n. Chr. 


Wien 2014

ISBN 978-3-85161-109-0

264 S. mit 25 S/W-Abb. und 2 Karten, 29,7 x 21 cm; kartoniert


Beschreibung:
Der Autor Péter Kovács beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Schrift- und Inschriftquellen Pannoniens und hat diese in sieben Bänden der Reihe „Fontes Pannoniae Antiquae“ in ungarischer Sprache mit Übersetzungen und Kommentaren publiziert. Die deutsche Fassung präsentiert nun die Reihe „Die antiken Quellen zu Pannonien in der Spätantike“, deren erster Band hier vorliegt: Er umfasst die Quellen der Zeit der Tetrarchen (284 – 305 n. Chr.) sowie Konstantins des Großen (306 – 337 n. Chr.). Innerhalb dieser beiden Abschnitte sind die Quellen thematisch und chronologisch gegliedert: Auf die Behandlung der antiken Texte folgen numismatische und epigraphische Quellen, wobei die wichtigsten durch Fotos illustriert sind. Ein längeres Nachwort, das sich der Geschichte der ganzen Epoche widmet, beschließt den Band.

Weitere Bände der Reihe sind in Planung: Band II wird den Zeitraum bis zum Jahr 375 n. Chr., Band III die letzte Periode der Römerzeit bis zur Aufgabe der Provinz Pannonien 433 n. Chr. behandeln. Auch eine Publikation der prinzipatszeitlichen Quellen ist vorgesehen.

 

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Wiener Kolloquien zur Antiken Rechtsgeschichte Band 2

Sport und Recht in der Antike

Hrg. Kaja Harter-Uibopuu | Thomas Kruse

Sport und Recht in der Antike

Beiträge zum Zweiten Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte
Band 2 der Reihe Wiener Kolloquien zur Antiken Rechtsgeschichte

424 Seiten | 15,5 cm × 23,0 cm | EUR 85,-- | ISBN: 978-3-902976-14-7 | Erscheinungstermin: Juni 2014


 

Das zweite Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte widmete sich den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen der sportlichen und musischen Wettkämpfe des klassischen Altertums. Der zeitliche Rahmen erstreckte sich von der Archaik bis in die Spätantike (8. Jh. v.Chr. – 6. Jh. n.Chr.). Das Regelwerk der Agone, ihre Finanzierung sowohl aus öffentlichen Mitteln wie auch aus privaten Zuwendungen vermögender Sponsoren und die Ausbildung der Sportler bildeten einen ersten Schwerpunkt. Siegespreise und Privilegien, die den sozialen Status von Sportlern und insbesondere Wettkampfsiegern bestimmten und für die Attraktivität der Agone ausschlaggebend waren, standen im Mittelpunkt weiterer Beiträge. Derartige Fragen waren stets Gegenstand einer „Sportpolitik“, die unter den kleinräumigen Gegebenheiten der klassischen griechischen Stadtstaaten anderen Spielregeln folgte als etwa im Imperium Romanum, wo der Kaiser versuchte uniforme, reichsweite Bestimmungen durchzusetzen. Unterschiede im Konzept von Sport und Wettkampf bei Griechen und Römern wurden aufgespürt und unter anderem anhand der Gladiatorenspiele als einem spezifisch römischem Sonderfall illustriert. Ein weiterer Aspekt war der Blick auf das Ende der klassischen griechischen Agonistik aus der römischen Perspektive: Das christlich gewordene Kaisertum duldete die heidnischen Agone nicht mehr, entwickelte aber gleichzeitig mit den spätantiken Zirkusspielen und ihren Wagenrennen und Tierhatzen neue Formen des Wettkampfs und der Volksbelustigung.

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 Erscheinungsjahr 2013

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Die Antiken Schriftzeugnisse über den Kerameikos von Athen

Hrsg. Claudia Ruggeri unter Mitarbeit von Ilja Steffelbauer
Sonderband 5/2 (2013) Die Antiken Schriftzeugnisse über den Kerameikos von Athen
Teil 2: Das Dipylon und der äussere Kerameikos
608 Seiten | 2 Tafeln | 21 x 29,7 cm | Softcover |


Mit dem vorliegenden zweiten Band wird die Edition der antiken Schriftzeugnisse zum Kerameikos von Athen fortgesetzt und vorläufig abgeschlossen. Er umfasst die epigraphischen und literarischen Testimonien zum Diplyon-Gebiet und dem Areal entlang der Kerameikos-Feststraße zwischen den Stadttoren und der Akademie. Behandelt werden unter anderem das Diplyon selbst, der Friedhof im Kerameikos und das DemosionSema sowie zahlreiche andere Monumente, Örtlichkeiten, Vorgänge und historische Ereignisse in der "schönsten Vorstadt Athens".

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Théonymie Celtique, Cultes Interpretatio/ Keltische Theonymie, Kulte, Interpretatio

Andreas HOFENEDER, Patrizia de BERNARDO STEMPEL (Hgg.)

 

X. Workshop F.E.R.C.A.N. Paris 24 - 26 Mai 2010

Mitteilungen der Prähistorischen Kommission 79, 2013, 266 Seiten

 

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz Seipel Platz 2, A-1010 Wien

 


 

 

Diese zehnte Buchpublikation im Rahmen des ÖAWProjekts „Fontes epigraphici religionum Celticarum antiquarum“ vertieft verschiedene Aspekte der religiösen Überlieferung keltischsprechender Bevölkerungen, von Britannien und der Iberischen

Halbinsel über Gallien und Germanien bis hin zum alten Italien und Dakien.

Es werden Vorurteile bezüglich der Ikonographie beseitigt (G. Bauchhenss), eine astronomische Struktur in Segeda kontextualisiert (F. Burillo Mozota, J. A. Arenas

Esteban, M. P. Burillo Cuadrado), der Pfeiler der nautae Parisiaci auf eine neue hermeneutische Basis gestellt (P. Scherrer) und Keltischsprecher im europäischen

Osten ausfindig gemacht (N. Gavrilović).

Es werden teils revidierte Lesungen etlicher Votivinschriften und Götternamen präsentiert (J. Gorrochategui; M. C. González Rodríguez; P. Lajoye) und theonymische Beinamen auf verschiedene Weisen durchleuchtet (P.Y. Lambert;

B. Rémy; X. Delamarre), das Verhältnis zwischen Gottheiten und Ethnika hinterfragt (N. Beck), das Werden eines Provinzialpantheons von den Inschriften in keltischer Sprache bis hin zur Römerzeit analysiert (P. de Bernardo Stempel), die Kontinuität zwischen vorrömischer und romanokeltischer Religion in Frage gestellt

(W. Spickermann) und eine altkeltische und später synkretistische Gottheit bis in die historische Überlieferung der Kaiserzeit verfolgt (A. Hofeneder). Die vielfältigen synkretistischen Phänomene im Rahmen der sogenannten interpretatio werden im

Hinblick auf ihre geographische Diversität untersucht (F. Marco Simón) und finden eine neuartige Systematisierung mithilfe von zahlreichen leichtverständlichen Graphiken (M. Hainzmann,P. de Bernardo Stempel).

Vergeben und Vergessen ? Amnestie in der Antike

Hrg. Kaja Harter-Uibopuu | Fritz MitthofVergeben und Vergessen?Amnestie in der AntikeBeiträge zum Ersten Wiener Kolloquium zur Antiken RechtsgeschichteBand 1 der Reihe Wiener Kolloquien zur Antiken Rechtsgeschichteca. 430 Seiten | 15,5 cm × 23 cm | EUR 85,-- | ISBN: 978-3-902868-85-5 | Erscheinungstermin: Juni 2013

 


 

Ob nun jeweils sicherheits-, innen- oder finanzpolitische Motive zu Grunde liegen, stets stehen Straffreiheit und Straferlass im Spannungsfeld von zwingender Verantwortung des Einzelnen als Grundlage unseres Rechtssystems und der Forderung nach ausgleichender Gerechtigkeit und sozialem Frieden. Das Rechtsinstitut der Amnestie steht nicht nur begrifflich, sondern auch sachlich in antiker Tradition, vergleichbare Maßnahmen sind aus allen Epochen des Altertums nachzuweisen. Fünfzehn renommierte AutorInnen aus Deutschland, Großbritannien und Österreich, alle ExpertInnen in verschiedenen Fachgebieten und Epochen des Altertums, nämlich der Altorientalistik, des pharaonischen Ägypten, der Griechischen und Römischen Rechtsgeschichte, des archaischen und klassischen Griechenland, des Hellenismus, der altitalischen Geschichte, der Römischen Republik, der frühen und hohen römischen Kaiserzeit und der Spätantike, präsentieren ihre Beiträge in diesem Band. Sie behandeln das Thema jeweils aus der eigenen Perspektive — entweder in Form von Spezialuntersuchungen zu exemplarischen Fällen oder aber in breit angelegten Übersichtsreferaten. Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass alle Kategorien von Schriftquellen, also die literarische Überlieferung, juristisches Schrifttum, Inschriften und Papyri, in die Analyse eingeflossen sind. Hierdurch wurden erstmals in der Forschungsgeschichte die Voraussetzungen geschaffen, eine Gesamtschau über Fragen der Amnestie und des Straferlasses vom Alten Orient bis in die Spätantike zu bieten und rote Fäden durch die Jahrhunderte zu ziehen. Auf diese Weise wurde auch eine neue Grundlage für eine Typologisierung von Amnestien gelegt.

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Neue Inschriften von Olympia

Peter Siewert | Hans Taeuber


Neue Inschriften von Olympia
Die ab 1896 veröffentlichten Texte 

TYCHE Sonderband 7

Erscheinungstermin: Juni 2013

448 Seiten mit zahlr. Abb | 21,0 x 29,7 cm | Hardcover | EUR 83,-- | ISBN: 978-3-902868-47-3


Das Heiligtum von Olympia fasziniert die Menschen von der Antike bis in die Gegenwart. Über  seine Geschichte und den Ablauf der dort abgehaltenen Spiele erhalten wir authentische Informationen von antiken Schriftstellern wie Pausanias, durch Grabungsfunde und -befunde, vor allem aber auch durch die dort gefundenen Inschriften. Die bis 1896 gefundenen Inschriften wurden in für die damalige Zeit vorbildlicher Weise von Wilhelm Dittenberger und Karl Purgold als Band 5 der deutschen Grabungspublikation herausgegeben; dieses Werk (IvO) enthielt alle bis dahin bekannten Texte aus dem bedeutendsten panhellenischen Heiligtum. In den seither vergangenen Jahrzehnten kamen Hunderte neue Inschriften – zum Teil von großer historischer Bedeutung, wie eine Bronzetafel mit einer bis ins 4. Jh. n. Chr. reichenden Siegerliste – zutage, die zunächst in Grabungspublikationen, Zeitschriften und anderen Orten verstreut publiziert wurden. Die vorliegende Publikation vereint nun die seit 1896 veröffentlichten Texte und ermöglicht somit eine vollständige Übersicht über die epigraphischen Zeugnisse auf Stein, Metall und Keramik. Jede der über 370 Inschriften wird mit der Angabe von Erst- und Referenzedition, Sekundärliteratur, griechischem bzw. lateinischem Text, deutscher Übersetzung, kritischem Apparat und Kommentar wiedergegeben. Umfassende Indices und Konkordanzen (auch zu den IvO-Texten) erschließen das Material und machen den Band für alle an dem Heiligtum undden Spielen Interessierten zum unentbehrlichen Arbeitsbehelf.

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Kulte - Riten - religiöse Vorstellungen bei den Etruskern...

Kulte - Riten - religiöse Vorstellungen bei den Etruskern und ihr Verhältnis zu Politik und Gesellschaft

herausgegeben von Petra AMANN

 

Akten der 1. Internationalen Tagung der Sektion Wien/Österreich des Istituto Nazionale di Studi Etruschi ed Italici (Wien, 4. - 6.12.2008)

 

Erschienen im: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ÖAW


 

Nach etruskischer Vorstellung nahm die überirdisch-göttliche Sphäre großen Einfluss auf das Leben des Einzelnen wie auch der Gemeinschaft. Die Deutung des göttlichen Willens und die sorgfältige Verrichtung kultischer Handlungen spielten eine wichtige Rolle. Es verwundert nicht. dass die Etrusker schon der Antike als besonders religiöses Volk galten.

Den vielen Aspekten eines Themas, das die weitgespannten Wechselwirkungen zwischen religiösem und öffentlich-gesellschaftlichem Bereich zum Gegenstand hat, widmen sich die 26 Beiträge dieses internationalen Tagungsbandes in inhaltlich wie auch methodisch ganz unterschiedlicher Art. Der chronologische Bogen reicht von der Villanovazeit, der Frühphase der etruskischen Kultur, bis in die römische Kaiserzeit Sprachwissenschaftlich orientierte Artikel stehen neben solchen archäologischer, epigraphischer und/oder stärker historischer Ausrichtung und illustrieren die Bandbreite der aktuellen Forschungsansätze.

Besonderes Interesse gilt der etruskischen Götterwelt (in ihrer Gesamtheit wie auch im Hinblick auf einzelne Gottheiten), der Zusammensetzung und dem Aufgabenbereich von Priesterschaften sowie dem literarischen (hier vor allem Liber Linteus und 'Donnerkalender' ), archäologischen und auch ikonographischen Niederschlag von Riten bzw. religiösen Vorstellungen. Zu Untersuchungen mit spezifisch etruskischen Fragestellungen gesellen sich solche, die den Fokus auf das etrusko-griechische, etrusko-italische und hier besonders etrusko-römische (z. B. Genese der Sitte des Triumphs. Rolle der haruspices) Beziehungsgeflecht legen oder auch Zeugnisse anderer altitalischer Völkerschaften zum Inhalt haben.

 Erscheinungsjahr 2012

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Alte Geschichte

Der Vordere Orient und der mediterrane Raum vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr.

Wolfgang Hameter/Sven Tost (Hg)

Erschienen in der Reihe VGS-Studientexte im Studienverlag, Wien 2012


 

 

Die vorliegende Publikation verfolgt einen mehrfachen Zweck: Zum einen soll ein grundlegender, chronologisch aufbauender Überblick über die Geschichte des Altertums vermittelt werden, der sich in seiner zeitlichen und räumlichen Ausdehnung nicht allein auf die klassische Antike, d. h. auf die griechisch-römische Welt beschränkt, sondern auch deren Vorläuferkulturen im Vorderen Orient und Alten Ägypten berücksichtigt. Zum anderen soll dieser chronologische Überblick durch wesentliche, diachron und überregional zu behandelnde Aspekte ergänzt werden. Das Schema des Buches sieht eine Gliederung in zwei größere Abschnitte vor: Abschnitt I behandelt in zehn Kapiteln „Epochen und Räume" der Alten Geschichte, die eine sinnvolle Einheit bilden und deshalb keinesfalls voneinander losgelöst betrachtet werden können; Abschnitt II stellt in fünf Kapiteln ausgewählte „Aspekte" vor, die in ihrer thematischen Ausrichtung auf spezifische Grundlagen, Fragestellungen und Teilbereiche historischer Forschung Bezug nehmen Die als programmatisch zu verstehende Einleitung unternimmt den Versuch einer Synthese und soll den LeserInnen als Leitfaden für die nachfolgenden Kapitel dienen.

Keltische Forschungen 5

Keltische Forschungen 5 (2010-2012)

hgg. von David STIFTER (Hauptherausgeber); Benjamin BRUCH; Gisbert HEMPRICH; Andreas HOFENEDER; Raimund KARL

Wien: Edition Präsens

ISBN 978-3-7069-0690-6

310 S., brosch. [A] € 26,00; [D] € 25,30


INHALT: Alderik H. Blom: Language at La Graufesenque: The Evidence of the Potters’ Graffiti / Xavier Delamarre: Notes d’onomastique vieille-celtique / Eugen Hill: Silbische Liquiden vor Nasalen im Inselkeltischen und das Problem der Nasalpräsentien vom Typ air. sernaid, kymr. -sarnu / Anders R. Jørgensen: Once more on Breton leiff, lein ‘breakfast; lunch’ (an addendum to KF 3, 89–102) / Anders Richardt Jørgensen: Breton fri ‘nose’, Welsh ffriw ‘face’, Old Irish srúb ‘snout’ / David Stifter: New early second-century Gaulish texts from La Graufesenque (L‑143a‑c) / Joseph F. Eska: Remarks on intrusive vowels in the ogam corpus of Early Irish / Albert Bock and Benjamin Bruch: New Perspectives on Vocalic Alternation in Cornish / Karin Stüber: Die Figura etymologica des Altirischen im sprachgeschichtlichen Vergleich / Rezensionen

 

 

NILUS STUDIEN ZUR KULTUR ÄGYPTENS UND DES VORDEREN ORIENTS

Gewebte Geschichte Stoffe und Papyri aus dem spätantiken Ägypten

Herausgegeben von Bernhard Palme - Angelika Zdiarsky

Band 19

Erschienen und erhältlich im: Phoibos Verlag, Wien 2012


Über 300 farbenprächtig dekorierte Gewebe aus dem byzantinischen früharabischen Ägypten gehören zum Bestand der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Die fantasievollen Ornamente, figürlichen Darstellungen und opulenten Farben verraten viel über die modischen Vorlieben sowie den sozialen Status der antiken Menschen und vermitteln anschaulich ihre Lebenswelt. Zusammen mit koptischen und griechischen Texten auf Papyrus gebend die Textilien ebenso Einblick in die Herstellung dieser herausragenden Erzeugnisse antiken Handwerks wie in ihre Verwendung im Alltag. "Gewebte Geschichte" - ein lebensnahes Kapitel antiker Kulturgeschichte.

Die antiken Umbrer zwischen Tiber und Apennin unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse aus Etrurien

Petra Amann

Seiten: 476
Verlag: Holzhausen Verlag;
Auflage: 1. Ausgabe (1. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3854931859
ISBN-13: 978-3854931850
Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 2,8 x 25 cm



Die vorliegende Habilitation entspringt dem besonderen Interesse der Autorin für die Entwicklung der Völkerschaften im vorrömischen Italien, wobei der Begriff die Zeit vor der allgemeinen Romanisierung der Apenninhalbinsel meint. In dieser Phase, die grob das 1. Jahrtausend v.Chr. umreißt, zeichnet sich Italien durch einen besonderen Reichtum an Völkern und Sprachen aus, unter denen die antiken Umbrer im inneren Mittelitalien lange eigenständige Züge bewahrten. So handelt es sich beispielsweise beim längsten bekannten nicht-lateinischen Schriftdokument aus dem antiken Italien um einen umbrischen Text, und zwar um die in mehrfacher Hinsicht interessanten Bronzetafeln von Gubbio. Eine ausführliche Darlegung der historischen und vor allem kulturellen Entwicklung des Volkes von der späten Bronzezeit im 11. Jh.v.Chr. bis zur weitgehenden Romanisierung im 1. Jh.v.Chr. ist Inhalt dieses Bandes. Besonderes Augenmerk wird dabei den über viele Jahrhunderte verlaufenden Einflüssen aus dem kulturell hochstehenden Nachbargebiet der Etrusker geschenkt.

 Erscheinungsjahr 2011

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Die Mosaiken Westkleinasiens. Tessellate des 2. Jahrhunderts v. Chr. bis Anfang des 7. Jahrhunderts n. Chr.

Veronika Scheibelreiter-Gail


<label class="col-sm-4 control-label"> ISBN-13</label> 9783900305604

<label class="col-sm-4 control-label"> Verlag:</label> Österreichisches Archäolog. Inst.

<label class="col-sm-4 control-label"> Erscheinungsdatum:</label> 20.12.2011

Seiten: 712

<label class="col-sm-4 control-label"> Höhe / Breite / Gewicht</label>: H 29.70 cm / B 21.00 cm / 3200.00 g

<label class="col-sm-4 control-label"> Gesamtzahl Abbildungen:</label> zahlr. farb. u. schw.-w. Abb.

Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Instituts 46 (Wien 2011)


 

 

Die Religion der Kelten in den antiken literarischen Zeugnissen Band III – Von Arrianos bis zum Ausklang der Antike Sammlung, Übersetzung und Kommentierung

Andreas Hofeneder

Reihe: Mitteilungen der Prähistorischen Kommission, Band: 75

Erscheinungsjahr: 2011

ISBN13: 978-3-7001-6997-0

2011, 640 Seiten, 29,7x21 cm, broschiert


Gegenstand dieser Arbeit ist die Religion der Kelten, so wie sie in der antiken literarischen Überlieferung dargestellt ist. Für diesen Bereich keltischen Lebens bilden die griechischen und lateinischen literarischen Nachrichten, neben den archäologischen und epigraphischen Befunden, unsere wichtigste Quelle. Dieses Material wurde in den 30er Jahren des 19. Jh.s erstmals von Johannes Zwicker in seinen Fontes Historiae Religionis Celticae zusammengestellt. In dieser bis heute nicht ersetzten Sammlung blieben jedoch viele relevante Zeugnisse unberücksichtigt; außerdem wurden nur die Originaltexte ohne jeglichen Kommentar angeführt. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, diese Defizite zu beheben: Zum besseren Verständnis wird den griechischen und lateinischen Testimonien eine deutsche Übersetzung zur Seite gestellt. Weiters ist jedes der chronologisch angeordneten Zeugnisse mit einem ausführlichen Kommentar versehen, in dem unter Berücksichtigung der einschlägigen modernen Forschungsliteratur die oftmals problematischen Stellen möglichst umfassend analysiert werden. Berücksichtigt werden hierbei Fragen der Text- und Quellenkritik, ferner wird das einzelne Testimonium in den größeren Rahmen des jeweiligen Werkes gestellt und auf textimmanente Bezüge und Eigengesetzlichkeiten gewisser Literaturgattungen eingegangen. In der anschließenden inhaltlichen Analyse wird der religionshistorische Informationsgehalt und Aussagewert dargelegt und interpretiert. Zu diesem Zweck wurden die Forschungsergebnisse diverser Disziplinen herangezogen, die oftmals zu einem besseren Verständnis der rein literarischen Zeugnisse beitragen und diese zu bestätigen oder zu korregieren vermögen. Der vorliegende Band ist der letzte der auf drei Bände angelegten Sammlung. Er enthält insgesamt 339 Zeugnisse von 108 verschiedenen Autoren, beginnend mit dem im 2. Jh. n. Chr. schreibenden Arrianos bis hin zu dem italienischen Humanisten Natalis Comes (16. Jh. n. Chr.).

Die Legionäre des Kaisers. Soldatenleben im römischen Ägypten

Bernhard Palme (Hrsg.),

(Nilus 18)

Begleitband zur Ausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek

Wien 2011

ISBN 978-3-85161-052-9

X + 126 S., zahlr. S/W-Abb., 13 Farbabb., 24 x 17 cm; kartoniert

Erhältlich: Phoibos Verlag

Alkibiades Staatsmann und Feldherr

Herbert Heftner

Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 9783863126155
Seitenzahl: 240S.
Illustrationen: 10 Illustrationen, schwarz-weiß;4 Karten
Auflage: 1. Auflage
Kopierschutz: Digitales Wasserzeichen
Sprache: Deutsch


 

Alkibiades (451–404 v. Chr.) ist die wohl spektakulärste Figur in der Geschichte des spätklassischen Athen. In der Zeit des Peloponnesischen Krieges wechselte er mehrmals die Seiten und beeinflusste den Kriegsverlauf entscheidend. Stärker als irgendein Zeitgenosse repräsentiert dieser Prototyp eines skrupellosen Machtmenschen die Konflikte und Widersprüche seiner Epoche. 
Alkibiades stammte aus der aristokratischen Familie der Alkmeoniden, zu seinem politischen wie privaten Umfeld gehörten so herausragende Politiker wie Perikles, aber auch Künstler und Philosophen wie Sokrates. In seiner Person verbanden sich die Traditionen des herkömmlichen ›leaders‹ und Staatsmanns mit dem neu aufkommenden Typus des redegewandten Volksführers. Alkibiades war eine Ausnahmeerscheinung, die schon seine Zeitgenossen teils fasziniert, teils abgestoßen hat. Herbert Heftner legt mit diesem Buch die erste Biographie des Feldherren vor.

Die Inschriften des Museums in Yozgat (Tyche Sonderband 6|2011)

Autor: Christian WALLNER

Hrsg. Thomas Corsten | Fritz Mitthof | Bernhard Palme | Hans Taeuber

144 Seiten mit zahl. Abb.
21 x 29,7 cm
Softcover
EUR 50,00
ISBN: 978-3-85493-181-2 | ISSN: 2518-6043

Verlag: Holzhausen Der Verlag


 

Das Museum der türkischen Provinzhauptstadt Yozgat beherbergt neben vielen anderen Fundstücken aus Zentralanatolien 61 Steindenkmäler mit Inschriften. Diese zum Großteil unpublizierten Monumente sind überwiegend Grabsteine aus Galatien und Nordkappadokien, die in römischer oder byzantinischer Zeit entstanden sind. Der vorliegende Band bietet eine systematische Zusammenstellung sämtlicher Monumente, die Texte der Inschriften, Übersetzungen sowie umfangreiche Kommentare. Dieses Material gewährt Einblick in die Lebenswelt einer Region, die im Unterschied zu anderen Gegenden des antiken Kleinasien epigraphisch noch wenig erforscht ist.

Kilometer Null

Politische Transformationen und gesellschaftliche Entwicklungen in Rumänien seit 1989

Th. Kahl – L. Schippel (Hrsg.)

mit Beiträgen von Fritz Mitthof und Alexander Juraske

 

Berlin : Frank & Timme ; 2011



Von allen Umbrüchen in Ost- und Südosteuropa war der rumänische in jenen Dezembertagen des Jahres 1989 wohl der am heftigsten diskutierte. Die Unruhen in Timişoara und die Großkundgebung in Bukarest ließen die Welt aufhorchen. Die einsetzende Entwicklung führte Rumänien nicht nur in die euro-atlantischen Strukturen, sondern veränderte für seine Bevölkerung nahezu alle Lebensgrundlagen. Die Beiträge des Bandes beschreiben aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen den Wandel der rumänischen Gesellschaft während der vergangenen 20 Jahre. Da es im Laufe der Transformationsphase zu einer Stärkung der Meinungsfreiheit kam, handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um den Kilometer Null der wissenschaftlich objektiven Auseinandersetzung mit zahlreichen eher heiklen Themen.

 Erscheinungsjahr 2010

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Stimmen aus dem Wüstensand

Briefkultur im griechisch-römischen Ägypten

C. Kreuzsaler – B. Palme – A. Zdiarsky

(Nilus 17)

Wien 2010

ISBN 978-3-85161-032-1

X + 184 S., zahlr. S/W-Abb., 8 Farbabb., 24 x 17 cm; kartoniert

Erhältlich über den Phoibos Verlag.

Federico Morelli | L'archivio di Senouthios anystes e testi connessi

Lettere e documenti per la costruzione di una capitale

The volume contains the edition of 32 Greek papyrus texts, together with a commentary and translation, from the recently identified Senouthios archive.  It consists of correspondence between high-ranking officials from Hermopolites in the first years after the Arabic conquest of Egypt. The letters deal with the requisitions for the erection of the new Egyptian capital of al-Fustât ("Old Cairo"), and throw light on aspects which are otherwise scarcely documented, such as the relationship between Christians and Muslims, or the reaction of the population to the demands of the new rulers. A second volume is in preparation.

Erhältlich beim Verlag De Gruyter.

Spartakus. Die Visualisierung der Antike in Hollywood

Mc Carthy, HUAC und das Ende der blacklist in den USA

Alexander Juraske


Unter dem Schlagwort "Teaching history in lightning" ist die filmische Darstellung der historischen Vergangenheit zum wichtigsten Informations-Medium für breite Schichten der Bevölkerung geworden. Diese neuen Bilder der Vergangenheit verändern das allgemeine Geschichtsbewusstsein entscheidend. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg feierte der Historienfilm mit antiken Stoffen eine große Blütezeit in Hollywood, galt das Genre als ideologisch unbedenklich. In der gesellschaftspolitisch explosiven Zeit der aufflammenden Bürgerrechtsbewegung und der Kommunistenhetze in den USA, öffnete die Produktion Spartacus (1960) die Tore Hollywoods für linke Themen. Angetrieben von den Hauptprotagonisten Kirk Douglas, Stanley Kubrick und Dalton Trumbo dient die oberflächlich unverfängliche Darstellung als idealer Spiegel der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Der vorliegende Band bietet eine fundierte Beurteilung der Filmproduktion im interdisziplinären Spannungsfeld zwischen Zeitgeschichte, Filmwissenschaft und Altertumskunde.