Aktuelle Publikationen

In unserer virtuellen Vitrine finden Sie eine Auswahl aktueller Publikationen von Mitgliedern des Instituts für Bildungswissenschaft. Ausführlichere Publikationshinweise finden Sie auf den persönlichen Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweiligen Arbeitsbereichen.


Inklusive Übergänge

Helga Fasching, Corinna Geppert, Elena Makarova (Hrsg.)

Verlag Klinkhardt, 2017

(Inter)nationale Perspektiven auf Inklusion im Übergang von der Schule in weitere Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung
Bildungsübergänge von der Pflichtschule in die weitere schulische Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf sind neuralgische Punkte, an denen sich Erfolg oder Misserfolg widerspiegeln kann.
Der vorliegende Sammelband zur gleichnamigen Tagung 2016 thematisiert anhand internationaler Beiträge, welche Unterstützungsangebote für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf vorhanden sind und mit welchen Theorie- und Forschungszugängen das Übergangsgeschehen empirisch erfassbar ist. Bildungsbiographische Aspekte werden ebenso behandelt wie die Frage nach Differenzkategorien an Bildungsübergängen. Den gemeinsamen Ausgangspunkt bildet dabei ein intersektionales Verständnis von Inklusion, das neben dem Verhältnis zwischen Behinderung und Nichtbehinderung auch weitere Faktoren sozialer Ungleichheit berücksichtigt und in die Reflexion über Heterogenität in Bildungsübergängen aufnimmt.


Handbuch Inklusion und Sonderpädagogik.

Ingeborg Hedderich, Gottfried Biewer, Judith Hollenweger, Reinhard Markowetz (Hrsg.)

Verlag Klinkhardt (UTB), 2016.

Das Buch fügt das aktuelle und reflexive Wissen zum Gegenstandsbereich Inklusion und Sonderpädagogik zusammen. Einerseits werden Wissensbestände und Transformationsprozesse im Kontext der Sonderpädagogik dargelegt, andererseits werden mit Bezug auf die UN-Behindertenrechtskonvention Theoriediskurse der Erziehungs-, Sozial-, Kultur- und Rechtswissenschaften zum Leitprinzip Inklusion systematisiert. Hierbei werden wissenschaftstheoretische, ethische sowie historische und interdisziplinäre Fragestellungen betrachtet. Schulische und nichtschulische Handlungsfelder erhalten gleichermaßen Beachtung. Auch Forschungsfragen werden thematisiert.

 

 


Inklusive Pädagogik in der Sekundarstufe.

Gottfried Biewer, Eva Theresa Böhm, Sandra Schütz (Hrsg.)

Kohlhammer Verlag, 2015.

Bildungspolitisch sind die Weichen auf Inklusion gestellt. Im Hinblick auf die konkrete Umsetzung der Inklusion in der Sekundarstufe I und II sehen sich nicht nur die Lehrer/innen, sondern auch die wissenschaftliche Pädagogik und Didaktik mit einer Reihe ungelöster Probleme konfrontiert. Es geht dabei um grundlegende Fragen des Lernens und Lehrens unter völlig veränderten Rahmenbedingungen. Der Band vermittelt den internationalen Forschungsstand zu diesen strittigen Fragen durch abgestimmte Beiträge international führender Wissenschaftler/innen aus Europa, Nordamerika und Australien. Dabei werden zunächst die Umrisse der anstehenden Strukturreformen in den Schulen skizziert. Anhand der unterschiedlichen Schülerklientel mit heterogenen Leistungs- und Problem-Profilen werden die Herausforderungen und Chancen inklusiver Pädagogik und Didaktik markiert und Veränderungen der Rolle der Lehrkräfte herausgearbeitet.

 

 


SchülerInnen an der  Bildungsübertrittsschwelle  zur Sekundarstufe I

Geppert, Corinna

Verlag Barbara Budrich, 2017

 

Was sind die heutigen Erwartungen an SchülerInnen? Anhand welcher Parameter wird versucht, schulischen Erfolg oder Misserfolg zu erklären? Welche Rolle spielen hierbei die Bildungsübergangsschwellen? Mit diesen Fragen setzt sich die Autorin anhand einer Untersuchung an Neuen Mittelschulen in Österreich auseinander. Ausgehend von aktuellen Debatten der Bildungsübergangsforschung und deren kritischer Betrachtung, bietet die Autorin alternative Zugangsmöglichkeiten zu einer Thematik, die aktuell besondere Aufmerksamkeit erhält.

 

 

 


Innere und äußere Grenzen

Bernd Ahrbeck, Margret Dörr, Rolf Göppel, Heinz Krebs, Michael Wininger (Hg.)

Psychosozial-Verlag, 2016

Die immer wieder erforderliche Auseinandersetzung mit Grenzen spielt im pädagogischen Feld seit jeher eine zentrale Rolle. In der Erziehung bestimmte Grenzen zu setzen und einzufordern, ist ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass sie im Alltag unterlaufen, verletzt und missachtet werden. Ihre Überschreitung kann einerseits befreiend und entwicklungsfördernd sein, andererseits aber auch mit fatalen Folgen einhergehen. Um den anhaltenden Kampf gegen sinnvoll gegebene äußere Grenzen zu verhindern, müssen Kinder und Jugendliche psychische Strukturen als verlässliche innere Grenzen entwickeln.

Die Autorinnen und Autoren befassen sich interdisziplinär mit dem spannungsreichen Wechselverhältnis von Grenzsetzung und -überschreitung, mit ihrer Begründung, Verhandlung und Durchsetzung. Dabei berücksichtigen sie den jeweiligen historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen, in dem Erziehung und Sozialisation stattfinden, indem sie unter anderem speziell auf Grenzsituationen wie Migration, Freiheitsentzug, Gewalt und Trauma eingehen.


Nicht Genügend … Setzen! Zur Geschichte der Notengebung in Österreich

Hemetsberger, Bernhard

LIT Verlag 2015

 

"Woher kommen Schulnoten? Warum werden sie kontrovers diskutiert? Dieses Buch versucht Antworten durch einen geschichtlichen Abriss der Notengebung in Österreich zu geben und unter theoretischen und historisch-kontextualisierenden Rückgriffen allgemeine Aussagen zu treffen. Das verarbeitete Quellenmaterial reicht von 1160 bis zur Gegenwart. Daraus werden nicht nur maßgebliche Dokumente zur Bestimmung der Notengebung dargestellt, sondern diese im Kontext ihrer Entstehung und unter Berücksichtigung theoretischer Bestimmungen in einen plausiblen Zusammenhang gebracht, um einen Beitrag zur bildungshistorischen Forschung vorzulegen."


Geschlecht – Sozialisation – Transformationen

Bettina Dausien, Christine Thon, Katharina Walgenbach (Hrsg.)

Verlag Barbara Budrich, 2015

 

"Seit der grundlegenden Kritik an der Annahme einer „weiblichen Sozialisation“ in der Geschlechterforschung wurde die Frage, wie Individuen in eine nach Geschlecht strukturierte Gesellschaft hineinwachsen, lange als überholt angesehen. Um zu einer Revitalisierung der Debatte über Sozialisation in der Geschlechterforschung beizutragen, betrachten die AutorInnen diese Frage sowohl hinsichtlich der Transformationen der theoretischen Debatte als auch in Bezug auf den Wandel der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse."


facing differences

Czejkowska, Agnieszka / Ortner, Rosemarie / Thuswald, Marion (Hg.)

Löcker Verlag, 2015

 

"Facing differences" stellt Lehr-Lern-Arrangements vor, die forschende Zugänge für den Einsatz in der Pädagog_innenbildung aufbereiten. Weiters bietet es Texte für die Aus- und Weiterbildung, in denen Forschungsergebnisse zu Situationen aus der pädagogischen Praxis anschaulich aufbereitet sind und zum Weiterforschen anregen.

Wie entwickeln Pädagog_innen ein professionelles Selbstverständnis? Welche Rolle spielen dabei die Auseinandersetzung und der Umgang mit Differenzen? Auf welche Widersprüche stoßen sie und wie gestalten sie dabei ihre Handlungsfähigkeit? Diese Fragen sind zentral für alle, die in der Aus- und Weiterbildung für Pädagog_innen tätig sind."


Bildung und Macht - Eine kritische Bestandsaufnahme

Eveline Christof, Erich Ribolits (Hg.)

Erhard Löcker GesmbH, Wien 2015

 

"In den Beiträgen dieses Sammelbandes macht sich eine Reihe prominenter AutorInnen auf die Suche nach -Antworten zu den Fragen nach der Macht, die im Bildungsbegriff selbst zum Ausdruck kommt, sowie nach dem Charakter der Machtverhältnisse, die durch den Bildungsbegriff und das ihm innewohnende Menschenbild (mit)konstituiert werden. Die am Bildungsideal orientierte kritische Pädagogik geht davon aus, dass Menschen durch die animierte Auseinandersetzung mit den »Tatsachen der Welt« befähigt werden können, sich den »Zumutungen der Macht« entgegenzustellen. Die Hoffnung beruht auf der Annahme einer unabhängig von historisch-gesellschaftlichen Bedingungen gegebenen »Universalform Subjekt«, die als Adressat pädagogischer Bemühungen fungieren kann."


Im Raum der Gründe

Krause S., Breinbauer I. (Hrsg.):

Verlag Königshausen & Neumann 2015

 

"I Steuerungsmodi (im Bildungswesen) und ihre normativen Implikationen – II Pädagogische Maßgeblichkeiten und deren Rechtfertigung heute

Die Herausgeberinnen: Sabine Krause Universitätsassistentin im Arbeitsschwerpunkt Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Univ. Wien. Ines M.Breinbauer ist Universitätsprof. (i.R.) für Allgemeine Pädagogik an der Univ. Wien."



Wir sind alle »andere«

Schluß H., Tschida S., Krobath T., Domsgen M. (Hg.)

Verlagsgruppe Vandenhoeck & Ruprecht 2015

 

"Pluralität ist nicht mehr die Ausnahme an unseren Schulen, sondern Normalität. In den großen Städten ist die kulturelle Pluralität ein Faktum, auf das pädagogisch reagiert wird. Die religiöse Pluralität geht mit der kulturellen Pluralität keineswegs zwangsläufig parallel, ist mit ihr jedoch vielfältig verflochten. Gleichwohl wird dieser Zusammenhang im Raum der Schule kaum thematisiert bzw. an die ReligionslehrerInnen als die zuständigen ExpertInnen delegiert. Das ist nicht angemessen für ein Problemfeld, das zunehmend unsere Schulwirklichkeit prägt und dessen Ausblendung statt zur Bearbeitung des Konflikts zu seiner Verschärfung beiträgt.
Der Tagungsband stellt zentrale Perspektiven und innovative Projekte vor."


Erziehungswissenschaftliche Diskursforschung

S. Fegter, F. Kessl, A. Langer, M. Ott, D. Rothe, D. Wrana (Hrsg.):

Springer-Verlag 2015

 

"Diskursanalytische Arbeiten gewinnen in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft zunehmend an Bedeutung. Ihr Interesse gilt der (Re)Produktion sozialer Ordnungen und vorherrschenden Rationalisierungsmustern. Bezugspunkte sind sowohl das Feld professioneller pädagogischer Praxis als auch die wissenschaftlichen, bildungspolitischen und medialen Konstruktionen pädagogisch relevanter Gegenstände. Die Beiträge im vorliegenden Band verdeutlichen und diskutieren das Potenzial diskursanalytischer Vorgehensweisen in der Erziehungswissenschaft auf Basis konkreter empirischer Analysen."


Sprache und Bildung in Migrationsgesellschaften

Thoma, N., Knappik, M. (Hrsg.):

transcript-Verlag 2015

 

"Wie und mit welchen Konsequenzen stehen Sprache und Bildung in Migrationsgesellschaften in einem prekarisierten Verhältnis? Der Band knüpft an Arbeiten zu Migrationspädagogik und Rassismuskritik an und vertieft mit seinem Fokus auf Sprache einige in diesem Kontext aufgeworfene Fragen. Sprache ist gleichzeitig Medium der Kommunikation sowie Gegenstand und Mittel der Instruktion in Bildungseinrichtungen; darüber hinaus werden über den Umgang mit Sprache(n) hegemoniale Diskurse zu Migration (re)produziert. Die Beiträge, u.a. von Inci Dirim, Paul Mecheril und Brigitta Busch, erkunden diese Bedeutungsproduktion, ihre Mechanismen sowie mögliche Transformationen eines prekarisierten Verhältnisses."