Förderungen für das Open-Access-Publizieren

Im Gegensatz zu klassischen Subskriptionszeitschriften, die sich über Abonnement- bzw. Lizenzgebühren finanzieren, verlangen Open-Access-Zeitschriften keine Gebühren für den Zugang zu deren Inhalten. Die Finanzierung erfolgt stattdessen (bei ca. 1/3 aller OA-Zeitschriften) über die Bezahlung von Publikationsgebühren, sogenannten Article Processing Charges oder kurz APCs, die den AutorInnen in Rechnung gestellt werden. Um AutorInnen beim OA-Publizieren finanziell zu unterstützen, werden an vielen wissenschaftlichen Einrichtungen Förderprogramme angeboten.

Folgende Fördermöglichkeiten stehen für Forschende an der Universität Wien zur Verfügung:

  • OA-Publikationsfonds: Dieser zentrale Fonds der Universitätsbibliothek steht AutorInnen der Universität Wien für das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften (Gold OA) zur Verfügung.
  • OA-Verlagsabkommen: Mit diesen Abkommen (zurzeit mit BMC/SpringerOpen, Emerald, IOP, RSC, SAGE, SCOAP3, Springer, Taylor & Francis) unterstützen wir auch das OA-Publizieren in traditionellen Subskriptionszeitschriften (Hybrid OA). Damit wird dem Wunsch vieler AutorInnen nachgekommen, in sehr renommierten und schon lange am Markt befindlichen Journals OA publizieren zu können.
  • FWF-Förderungen und EU-Förderungen: Für Publikationen im Rahmen von Projekten erfolgt die OA-Finanzierung immer über den FWF bzw. die EU. Es gelten die Open-Access-Policies der Fördergeber.
     

 

Noch ein wichtiger Hinweis: Prüfen Sie bitte vor der Beitragseinreichung bei einer Zeitschrift, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt. Das verstärkte Aufkommen von OA-Zeitschriften in den letzten Jahren hat leider dazu geführt, dass immer mehr zweifelhafte Verlage/Anbieter (Stichwort: predatory publishing) Publikationsgebühren verlangen, ohne dass entsprechende Verlagsleistungen (wie z.B. Qualitätssicherung, copy-editing) erbracht werden. S.a. think∙check∙submit